Der Vorsatz entspannt, und damit ausgeruht in die neue Woche zu starten bleibt genau das... ein Vorsatz.
Keine Ahnung wieso, aber ich konnte nicht einschlafen.
Nachdem ich um 22:30 ins Bett gegangen war, und mich angenehm entspannt und ein wenig müde in die Decke gekuschelt habe, war ich mit einem Mal wieder putzmunter. Und blieb es...
Um 23:30 war ich ein wenig unrund, weil ich immer noch nicht müde war.
Um 0:30 ärgerte ich mich über mich selbst, weil bereits in 4,5 Stunden der Wecker läuten würde, und ich immer noch die Decke anstarrte.
So irgendwann gegen 1:00 muss ich dann aber doch endlich eingeschlafen sein. 4 Stunden Schlaf sind nicht wirklich berauschend viel.
Noch weniger, wenn man dann, so wie ich ein paar Mal wach wird und auf die Uhr guckt.
Auf jeden Fall fühle ich mich gerade absolut gerädert...
Montag, 23. November 2009
Gerädert...
Eingestellt von Rabentochter um 05:52 1 Kommentare Links zu diesem Post
Labels: Tag für Tag
Sonntag, 22. November 2009
Heimweg mit Adrenalinschub...
Ich habe ja versprochen, dass ich von der recht eigenwilligen Heimfahrt am Freitag berichte...
Eigentlich hatte ich Überstunden eingeplant.
Das heißt, dass ich eigentlich bis 17:00 oder 17:30 im Büro bleiben "wollte". Allerdings hat mir meine Kollegin/Vorgesetzte so geholfen, dass die Schreibliste beinahe völlig abgearbeitet war, und ich noch einiges erledigen konnte, was unter der Woche liegen geblieben war. Dafür war/bin ich ihr sehr dankbar. Und da dann um kurz vor 16:00 (regulärer Dienstschluß) nicht mehr viel liegengeblieben war, sah ich eigentlich nicht ein, dass ich wieder mal mutterseelenalleine im Büro sitzen sollte. Das sah auch meine Kollegin/Vorgesetzte so - also habe ich um 16:00 Vorbereitungen getroffen das Irrenhaus zu verlassen. Soll heißen, ich war um 16:15 Uhr eine Staubwolke. Und das war auch gut so...
Warum?
Weil ich keine Ahnung habe, wie ich nach Hause gekommen wäre, wenn ich bis 17:00 geblieben wäre.
Zu Fuß vielleicht. Irgendwie.
Ich beschloss, da es nicht sehr kalt war, als Ausgleich zum Sitzen im Büro hinten aus dem Krankenhaus zu entschwinden. Ich wollte durch die kleinen Gassen bis zum Raimund Theater gehen, um dort beim Gürtel direkt in die Straßenbahneinzusteigen. Netter kleiner Spaziergang von etwa 10 Minuten, leicht bergauf - aber machbar mit meinem kaputten Knie.
Sehr weit kam ich allerdings nicht.
Schon an der ersten Straßenecke, dämmerte mir, dass da irgendwas nicht stimmt. Ein Polizist hat die Straße mit seinem Motorrad gesperrt und leitet mittels Handzeichen die Autofahrer um. Nur eines der großen Polizeiautos durfte vorbei.
In meiner Magengegend braut sich ein mulmiges Gefühl zusammen, da ich eigentlich genau in die Richtung muss, die abgesperrt ist.
Allerdings sind dort noch einige Fußgänger unterwegs - also beschließe ich ebenfalls meinen Weg fortzusetzen. Der Polizist sieht mich zwar finster an, sagt aber nichts, also mache ich mir kaum Gedanken.
Zwei Gassen weiter ist Endstation. Polizeisperre. Über den Daumen gepeilt 15 Polizisten mit Schutzbekleidung wuseln über die geperrte Straße (die ist mit Metallgittern abgesperrt, der Gehsteig mittels Polizeiabsperrband aus Kunststoff). Warum abgesperrt ist, sagt mir keiner, nur, dass ich hier nicht durch kann (wäre mir selbst nicht aufgefallen...)
Also wieder zurück, und eine Gasse weiter hinten nach oben abgebogen. Ich muss ohnehin nach oben. Und ob hier oder eine Gasse weiter ist mir eigentlich egal.
Inzwischen ist es aber wirklich unheimlich. Kein Mensch auf der Straße, kein Auto weit und breit. Alles totenstill, und der sich gerade senkende Nebel macht es nicht besser...
Am Ende der Gasse eine ungute Überraschung. Alles abgesperrt. Mittels Polizeiband. Aber keine Polizisten weit und breit. Ich mutmaße also, dass - was immer hier los ist - sich weiter unten abspielt, wo auch die Polizisten selbst sind, und hier nur abgesperrt ist, damit sich kein Auto nach unten verirrt. Abgesehen davon muss ich hier durch, wenn ich in Richtung Westbahnhof will. Also schnell umgesehen und unter dem Band durchgehuscht.
Bin dann so schnell mich mein kaputtes Knie tragen konnte meines Weges gegangen. Das ungute Gefühl wurde immer stärker.
Vorne beim Theater dann noch mehr Polizei - und meine Neugier wurde endlich befriedigt, als ich in die Trafik dort ging. Die Verkäuferin berichtete mir, dass die schlagende Bu. rschen. schaft Oly. mp.ia (wer mehr über diese Menschen wissen möchte, der bemüht nun bitte eine Suchmaschine seiner Wahl) heute eine Versammlung hätte, und das deshalb ab 17:00 hier alles dicht wäre. Sie selbst weiß noch nicht, wie sie um 18:00 von hier wegkommt und ist bereits am Überlegen einfach vor 17:00 zuzusperren, um rechtzeitig weg zu sein.
Ich war froh, als ich Minuten später in der Straßenbahn saß - und stellte erstaunt fest, dass ich um 17:00 wirklich ein Problem gehabt hätte. Die ganzen kleinen Gassen waren ja schon zuvor abgesperrt gewesen, nach 17:00 wäre ich dort nicht mehr durchgekommen. Aber man hat auch die große Straße abgeriegelt, über die normalerweise mein Bus fährt. Der wäre also auch nicht gekommen. Und da alles Gassen ringsum gesperrt waren, und die Gegend im Prinzip nur aus Einbahnen besteht, hätte ich noch nicht mal per Taxi eine Chance gehabt dort wegzukommen (naja, sicher mit sehr großem, und damit sehr kostspieligem Umweg).
Ich persönlich bin ja der Meinung, dass man für solche Leute nicht so einen Aufwand betreiben sollte. Andere Gruppen mit ähnlicher Gesinnung sind verboten und Zusammenkünfter dieser Art werden nicht gestattet - da es sich hier aber um "wichtige" Leute handelt... egal, will da gar nicht viel drüber reden.
War nur froh, da heim zu sein...
Eingestellt von Rabentochter um 16:30 1 Kommentare Links zu diesem Post
Labels: Tag für Tag
Geruhsamer Sonntag
Irgendwie ist diese Arbeitswoche doch zu Ende gegangen. Und nicht nur das - auch das Wochenende neigt sich langsam, aber sicher, seinem Ende zu.
Die Heimfahrt am Freitag ist einen eigenen Eintrag wert, den ich gleich noch nachreichen werde...
Gestern habe ich mich mit Mama getroffen. Aber erstmal hieß es ausschlafen, gemütlich frühstücken und einkaufen gehen. Viel gebraucht habe ich nicht - eigentlich habe ich fast ausschließlich für die Katzenkinder eingekauft. Für mich wanderten eigentlich nur 2 Flaschen von diesem leckeren Apfel-Zimt Eistee, den es um die Weihnachtszeit rum gibt, in den Einkaufswagen. Superlecker - und zwar eiskalt genauso, wie in der Mikrowelle warmgemacht :)
Zu Mittag habe ich mich dann mit Mama getroffen, und wir waren gemeinsam chinesisch essen. *schmatz* Das Wetter war nicht so prickelnd. Hochnebel machte es ziemlich frisch, aber trotzdem sind wir über die Einkaufsstraße bei mir ums Eck geschlendert und haben uns den Weihnachtsmarkt angesehen. Viel Ramsch, jede Menge Kitsch... einfach schön :)
Danach ging es noch zu mir nach Hause auf einen Kaffee. Weihnachtslieder hören und Plaudern inklusive.
Habe den Abend dann weitgehend spielenderweise verbracht - Sacred 2 gezockt... hab ich ewig nicht mehr gemacht, bis ich schließlich um 23:30 der Meinung war, dass Schlafen eine gute Idee wäre.
Gegen Mitternacht war ich kurz vor dem Explodieren. Das Balg meiner Nachbarin schien von Schlafen nichts zu halten. Was genau das Kind mit seinen geschätzten 3 Jahren aber um Mitternacht im Vorzimmer zu suchen hatte, und warum lautes Gebrüll von Mutter und Kind (Mutter schimpft und Balg plärrt), ebenfalls im Vorzimmer abgehalten werden mußten (und damit lärmpegeltechnisch genausogut in meiner Küche hätten von statten gehen können), ist mir ein Schleier...
Hat dazu geführt, dass auch meine Katzenkinder wieder widerlich aktiv wurden, und erst um 0:45 langsam Ruhe in der Casa Rabentochter eingekehrt ist.
Dafür haben wir aber heute alle bis 10:00 durchgeschlafen.
Heute ist ein sehr angenehmer Tag.
Das Wetter war den ganzen Tag über grausig - hat also dazu eingeladen sich zu Hause einzuigeln und zu entspannen. Und das hab ich dann auch gemacht. Musikhören, ein wenig Spielen, noch mehr Musikhören. Habe mir eine lange Dusche gegönnt, eine Pflegespülung für die Haare und eine Gesichtsmaske.
Um 17:30 werde ich mir Clone Wars ansehen und danach ein wenig ... *Überraschung* Spielen :)
Und dann überlege ich mir, was ich mit dem Abendessen machen werde. Ich glaube ja, dass heute ein guter Tag für einen asiatischen Nudelsnack ist... geht schnell, ist unkompliziert und sehr lecker.
Ja, ich denke, so werde ich den heutigen Sonntag ausklingen lassen, um optimal entspannt in die neue Arbeitswoche starten zu können...
In diesem Sinne:
Habt einen schönen Restsonntag!
Eingestellt von Rabentochter um 16:12 0 Kommentare Links zu diesem Post
Labels: Tag für Tag
Mir ist so...
...nach Weihnachten...
Eingestellt von Rabentochter um 15:30 0 Kommentare Links zu diesem Post
Labels: Bild und Ton
Liebe Mondtochter!
Wie kannst du mir das nur antun?
Wie kann man nur sooooo gemein sein?!
Kaum habe ich einen Hintergrund für mein Blog gefunden, mich in ihn verliebt und hier eingebunden... da kommst du mit einem neuen Schmuckstück daher.
Am liebsten wurde ich die Hintergründe fast schon wöchentlich wechseln, weil ich mich einfach nicht entscheiden kann...
*hach* Die Qual der Wahl ist das dann wohl, oder?
Auf jeden Fall möchte ich an dieser Stelle einfach mal DANKE sagen.
Für die Kreativität, die Zeit, die du investierst, und dafür, dass du die Schmuckstücke mit anderen Leuten teilst, die selbst nicht in der Lage sind sowas auf die Beine zu stellen.
Eingestellt von Rabentochter um 15:03 2 Kommentare Links zu diesem Post
Labels: Dies und Das
Mittwoch, 18. November 2009
Ist wirklich erst Mittwoch?
Kaum zu glauben, aber wahr...
Gefühlt ist heute mindestens Freitag. Ich weiß nicht, ob es am Wetter liegt, oder daran, dass bald Weihnachten ist und der typische Weihnachtsstress bereits seine Schatten vorauswirft... aber irgendwie läuft im Moment alles unrund.
Im Büro steht das Telefon nicht mehr still (und zwar überhaupt nicht) - die Arbeit wird immer mehr, kann aber logischerweise nicht bewältigt werden, weil wir (also meine Kollegin und ich) stundenlang damit beschäftigt sind, völlig schwachsinnige Fragen zu beantworten, und anpflaumen zu lassen, weil unsere Ärzte aus der Luft gegriffene Versprechungen machen, die wir dann nicht erfüllen können, und so weiter...
Die Laune aller ist irgendwo im Keller angesiedelt - und Arbeitstage, die mit einem unfreundlichen Rummaulen beginnen sind einfach unschön.
Nächste Woche hätte ich ein Seminar gehabt. 2 Tage raus aus dem Büro und neue Dinge lernen. Leider hat man das Seminar mit einer einzeiligen E-Mail abgesagt. Blöd.
Aber vielleicht klappt es ja im Juni?
Ich sollte mich jetzt fertigmachen. Sollte mich anziehen und gut gelaunt in den Tag starten. Tue ich aber nicht. Also klar, ich ziehe mich an und mache mich in ein paar Minuten auf den Weg... aber von guter Laune keine Spur. Weiß ich doch, dass rund 50 Dokumente darauf warten geschrieben zu werden, und dass das Telefon bereits läutet, wenn ich die Türe aufsperre.
Was mich immer wieder die Frage durchkauen läßt...
Warum ruft eigentlich jemand um 6 Uhr morgens in einem Büro an, um einen Termin zu bestätigen oder zu verschieben, der rund 2 Monate in der Zukunft liegt? Nicht angenommene Anrufe werden ja gespeichert, dass man theoretisch zurückrufen kann. Und immer wieder habe ich Anrufe am Apparat gespeichert, die um 3 Uhr morgens, oder um 23:00 Uhr nachts getätigt wurden...
Wie kommt man auf die Idee, dass ein Büro um diese Zeit besetzt sein könnte?
Heute stehen massig Überstunden an - und das nervt mich gewaltig. Da ich es aber nicht ändern kann, mache ich mich jetzt mal auf die Socken...
Eingestellt von Rabentochter um 06:00 0 Kommentare Links zu diesem Post
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