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Alltag (2)

Montag, 20. Februar 2017

Schlaflos

Uff, eigentlich hatte ich gehofft, dass dieses Problem mit meinem Jobwechsel auch erledigt wäre...
Mitnichten.
Ich hasse Nächte, wie die vergangene.
Da gehe ich ins Bett - und das zu einer Zeit, die andere Schmunzeln läßt (was aber daran liegt, dass ich jeden Morgen um 5:00 Uhr aufstehen muss, und ich werde unausstehlich, wenn ich nicht zumindest 7 Stunden geschlafen habe. 6 Stunden sind die Schmerzgrenze - und zwar die absolute. Und mehr als 2 oder maximal 3 Nächte mit nur 6 Stunden Schlaf sind keine gute Idee, wenn ich an Tag 4 noch Leistung bringen soll. ...
Aber ich schweife ab.

Ich also relativ früh ins Bett. Um 22:00 Uhr bettfein gemacht, um 22:20 Uhr schließlich tatsächlich im Bett und alles ist dunkel und still. Tja, nur dann ging es los.
Ich konnte einfach keine Position finden, in der ich mich richtig wohl gefühlt hätte. Und als ich nach gefühlt ewigem hin-, und herwälzen endlich eine Position gefunden hatte, stand ich vor einem neuen Problem.
Zugedeckt war mir einfach viel zu warm. Ohne Decke viel zu kalt. Also (nicht lachen) erstmal beide Beine aus der Decke raus. Nicht gut, weil kalt. Ein Bein..., nope, immer noch zu warm. Also ein Bein und ein Arm raus. Ja, das paßt.

Inzwischen war es kurz nach 23:00 Uhr. Und ich ein wenig unleidlich. Dann kam das kleine Katerkind zum Schmusen. Das ist ok, das beruhigt mich in der Regel auch. (Er ist 8 Monate alt, aber aus irgendeinem Grund kommt er jeden Abend an meinem Hals nuckeln. Keine Ahnung warum, er war lange bei seiner Mama... aber er braucht das - und ich finde es total süß).
Nur ist es leider so, dass auch Katerkind keine Position findet, die ihm behagt, und deshalb wild milchtretend, und mich vollsabbernd herumrutscht. Schließlich gibt er auf, und trollt sich.

Ich döse ein,aber nur um recht bald wieder vollkommen wach zu sein... Es ist 00:09 Uhr, und die Natur ruft. Grummelnd also raus aus dem Bett, und nach ein paar Minuten wieder zurück. Der letzte Blick auf die Uhr - schon schwer entnervt (ja, ich weiß, das macht es nicht besser...) kurz vor 1:00 Uhr morgens.
Und ich weiß..., in knapp 4 Stunden läutet mein Wecker, und ein neuer Tag beginnt.

Ich werde wach. Es ist stockdunkel und still... und denke mir so. "Ach, du hast sicher noch zumindest 1 oder 2 Stunden..." In diesem Moment springt der Wecker an, und alles was ich mir noch denke ist: BÄÄÄÄÄÄH!

4 Stunden sind definitiv zu wenig. Und so hänge ich heute ziemlich in den Seilen. Wie gut, dass ich nun alleine für eine Abteilung zuständig bin, dass über das Wochenende massiv Arbeit angefallen ist, und das Telefon fast permanent klingelt. Oder kommt mir alles nur so fies vor, weil ich selbst so unrund laufe?

Was habe ich mich darauf gefreut, nach Hause zu kommen. Mein Plan. Richtig früh ins Bett. Also eigentlich wollte ich ja jetzt schon im Bett eingekuschelt sein.
Aber... Pustekuchen!
Irgenjemand im Haus hat befunden, dass heute der ideale Tag ist, um mit einer Renovierung zu beginnen. Zumindest denke ich das, denn es wird gehämmert und gebohrt, und dazwischen läuft eine Maschine, die ich nicht zuordnen kann. Ein Heulen und Sirren, das über die Wände zu mir hochgetragen wird.
Jetzt bleibt mir nur zu hoffen, dass wer auch immer, sich um 22:00 Uhr an die Hausordnung erinnert, und es für heute gut sein läßt... dann würden mir noch 7 Stunden dringend benötigte Nachtruhe winken.

In diesem Sinne:
Gute Nacht!

Days Of The Week Comments
Magickal Graphics

1 Kommentar:

  1. hoffentlich kannst du zu ostern mal richtig schlaf nachholen. LG und schöne feiertage.

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